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Deutscher Zukunftspreis

 
Mit dem Deutschen Zukunftspreis zeichnet der Bundespräsident jedes Jahr Einzelpersonen oder Gruppen für eine hervorragende technische, ingenieur- oder naturwissenschaftliche Innovation aus.
Die Auszeichnung ist mit 250.000 Euro dotiert.

 

Deutscher Zukunftspreis (Logo)

 
 
Drei Teams wurden für die Endrunde des Deutschen Zukunftspreises für 2026 ausgewählt. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird bei der offiziellen Preisverleihung am 18. November 2026 die Juryentscheidung verkünden und das Gewinner-Team im Rahmen einer Festveranstaltung in Berlin auszeichnen.

 

 

Die nominierten Teams 2026

Reversibles Kraftwerk für die Energiewende

Für den Deutschen Zukunftspreis 2026 nominiertes Forscherteam (Foto: Ansgar Pudenz/DZP)
Für den Deutschen Zukunftspreis 2026 nominiertes Forscherteam (Foto: Ansgar Pudenz/DZP)
Foto: Ansgar Pudenz/DZP
  • Dr.-Ing. Stephan Herrmann, Reverion GmbH, Eresing
    (Sprecher des Teams)
  • Felix Fischer, Reverion GmbH, Eresing
  • Prof. Dr. Hartmut Spliethoff, Technische Universität München

Das Forscherteam entwickelte ein reversibles Brennstoffzellenkraftwerk: Wird Strom benötigt, erzeugt es elektrische Energie aus Biogas, Erdgas oder Wasserstoff. Steht dagegen überschüssiger Wind- oder Solarstrom zur Verfügung, arbeitet dieselbe Anlage in umgekehrter Richtung und wandelt elektrische Energie in Wasserstoff oder synthetisches Methan um.

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Neuer Therapieansatz bei Multiorganversagen auf der Intensivstation

Für den Deutschen Zukunftspreis 2026 nominiertes Forscherteam (Foto: Ansgar Pudenz/DZP)
Für den Deutschen Zukunftspreis 2026 nominiertes Forscherteam (Foto: Ansgar Pudenz/DZP)
Foto: Ansgar Pudenz/DZP
  • Dr. Claus Jessen, ADVITOS GmbH, München
    (Sprecher des Teams)
  • Dr. Tobias Bingold, ADVITOS GmbH, München
  • Christoph Hüßtege, ADVITOS GmbH, München

Die Forscher haben an der interdisziplinären Schnittstelle von Medizin, Biochemie und Ingenieurswissenschaften ein System entwickelt, das die Behandlung von Multiorganversagen verändert. Ihr Ansatz nimmt dabei nicht die Unterstützung isolierter Organe in den Blick, sondern die Stabilisierung eines komplexen biologischen Systems.

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3D-Druck auf der Nanoskala

Für den Deutschen Zukunftspreis 2026 nominiertes Forscherteam (Foto: Ansgar Pudenz/DZP)
Für den Deutschen Zukunftspreis 2026 nominiertes Forscherteam (Foto: Ansgar Pudenz/DZP)
Foto: Ansgar Pudenz/DZP
  • Prof. Dr.-Ing. Christian Koos, KIT, Karlsruhe
    (Sprecher des Teams)
  • Dr.-Ing. Philipp Dietrich, Keystone Photonics GmbH, Karlsruhe
  • Dr.-Ing. Matthias Lauermann, Vanguard Automation GmbH, Karlsruhe

Das Forscherteam hat eine innovative Fertigungstechnologie entwickelt, die den wirtschaftlichen Aufbau und die industrielle Qualitätsprüfung photonischer Hochleistungschips im großen Maßstab ermöglicht. Diese übertragen Informationen nicht mit elektrischen Signalen, sondern mit Licht, das über Glasfasern geschickt wird. Möglich wird diese Technologie durch hochauflösende 3D-Druckverfahren auf der Nanoskala, mit denen sich optische Strukturen direkt auf Chips und Glasfasern herstellen lassen.

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Der Stifterverband kümmert sich um die Einwerbung des Preisgeldes und führt die Geschäftsstelle, die die Jury und das Kuratorium betreut sowie das Auswahlverfahren und die Preisverleihung organisiert.

Der Deutsche Zukunftspreis – Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation – unterscheidet sich von anderen Wissenschaftspreisen, indem er neben der wissenschaftlichen Leistung die Marktfähigkeit von Innovationen und die damit verbundene Schaffung von Arbeitsplätzen bewertet. Er bringt der Öffentlichkeit in besonderer Weise die in Deutschland vorhandenen wissenschaftlichen und technischen Innovationspotenziale als Bedingung für wirtschaftliches Handeln ins Bewusstsein.

Die enge Verknüpfung von Wissenschaft und Wirtschaft ist nicht nur konzeptioneller Bestandteil des Preises, sie schlägt sich auch in den organisatorischen Gegebenheiten nieder. In den für den Preis zuständigen Organen und Gremien ist die Wirtschaft gleichermaßen wie die Wissenschaft vertreten. Dazu gehören das Kuratorium, das vom Bundespräsidenten berufen und die Jury, die auf Vorschlag des Kuratoriums gebildet wird.

Der Deutsche Zukunftspreis ist kein Bewerbungspreis. Die Projekte werden von den nach Statut berechtigten Organisationen vorgeschlagen; hierzu zählen auch wesentliche Organisationen der Wirtschaft.

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