Wie der Stifterverband wirkt
Deutschland verfügt über ein leistungsfähiges ziviles Forschungssystem, dessen sicherheitspolitisches Potenzial bislang nur teilweise genutzt wird. Der Stifterverband setzt an dieser Schnittstelle an. Er bringt Wissenschaft, Wirtschaft und Politik in einen Dialog, der oft an Ressort- und Sektorengrenzen endet, und übersetzt die Ergebnisse in Handlungsempfehlungen.
Leitend ist dabei ein bewusst abgewogenes Verständnis: Es geht nicht darum, zivile Forschung zu militarisieren, sondern darum, sicherheitsrelevante Potenziale, Risiken und Anwendungsmöglichkeiten frühzeitig zu erkennen und verantwortungsvoll zu steuern. Wissenschaftsfreiheit, Ergebnisoffenheit und klare ethische wie rechtliche Leitplanken bilden die Grundlage. Diesen Ansatz verfolgt der Stifterverband mit Fachgesprächen, Länder-Roundtables mit Vertreterinnen und Vertretern der Bundesländer und Analysen, zuletzt mit zwei Publikationen, die das Feld systematisch untersuchen.